Peter Fitzek

Mein Leben war nicht immer einfach. Heute erkenne ich diese Schwierigkeiten als etwas sehr Hilfreiches an. Sie haben mich Stärke, Zähigkeit, Disziplin, Opferbereitschaft und Hingabe gelehrt.
Gemacht habe ich in meinem Leben schon sehr Vieles.

Eigentlich wollte ich immer Lehrer werden. Für die Themen in der Schule hatte ich jedoch immer nur eine sehr begrenzte und interessengebundene Aufmerksamkeit. So reichte mein Leistungsdurchschnitt von 1,7 nicht aus, um die "Erweiterte Oberschule", die heute dem Gymnasium entspricht, besuchen zu können. So wußte ich dann auch nach der Schule immer noch nicht, was ich werden wollte. Behelfsweise habe ich dann Koch gelernt, arbeitete dann in vielen verschiedenen Gaststätten und habe bald darauf einen Meisterlehrgang als Gaststätten- und Hotelleiter abgeschlossen. Kurz vor "der Wende" arbeitete ich als Küchenleiter im heutigen Piesteritzer Hof, das damals "Pieck-Haus" genannt wurde.

Gleich nachdem die beiden Besatzungskonstrukte BRD und DDR zusammengelegt wurden, habe ich mich selbstständig gemacht. Ich eröffnete und schloß über die Jahre eine Videothek, eine Spielhalle, noch eine Videothek, einen Schuh- und Jeansladen, eine Bar mit kleiner Discothek, ein Tattoostudio, eine Kampfkunstschule …

Kampfkunst interessierte mich schon immer. Mein Vater bestand darauf, daß ich schon als kleiner Junge, egal bei welchem Wetter und welcher Jahreszeit, zweimal wöchentlich mit dem Fahrrad zum Judo fuhr.
Hin und zurück etwa 15 km.

Ich war mehrfacher Spartakiadesieger, was heute in etwa einem Landesmeister gleich käme.

Später, als 17 jähriger, begann ich mich dann für das, was man gemeinhin als Karate und Shaolin Kung-Fu kennt, zu interessieren.

Im Jahre 1989 eröffnete ich dann gemeinsam mit einem damaligen Freund eine Kampfkunstschule.

Durch mein Interesse an dieser Kunst lernte ich schon vorher auch einige Vietnamesen kennen, lernte deren Sprache, fand eine Frau mit der ich zwei Kinder habe, trainierte viel und einer dieser Freunde war ein sehr fähiger Lehrer, von dem ich viel lernen konnte. Später dann entwickelte ich aus den ganzen verschiedenen Stilen meinen eigenen Stil und nannte den dann Lei Tao.

Die Wege mit meiner damaligen Frau trennten sich wieder und 1992 und 1994 nahm ich an den offenen Europameisterschaften aller Kampfkünste in Zürich im Kumite (Kampf) bis 74 kg teil. Ich wollte wissen wo ich stehe. Beim ersten Mal noch Vierter, reichte es dann beim zweiten Anlauf immerhin für den Vize-Europameistertitel in der Meisterklasse. Auch hier zahlte sich meine nicht so leichte Kindheit aus und all die oben genannten wichtigen Eigenschaften trugen ihre Früchte.

1991 kam ich dann mit einem Menschen in Kontakt, der mir viele alte magische Schriften zu lesen gab. Es erschien mir damals noch als eine surreale Welt. Aber ich wollte vorurteilsfrei prüfen. Nachdem ich vieles gelesen hatte, konnte ich immer noch kein wahrhaftes Urteil abgeben - fehlte doch die gelebte Praxis.

Wieder kamen mir die schon angeschafften Werte zu gute und ich übte dann täglich 4 bis 6 Stunden ganz diszipliniert die empfohlenen magischen Übungen.

Nach wenigen Monaten der intensiven Praxis führten die Erfolge dieser Übungen zum endgültigen Einsturz meines bis dahin sicher geglaubten wissenschaftlichen Weltbildes.

Aber all das was ich tat, war noch nicht wirklich das was ich wollte, das erkannte ich.

Im Jahre 2000 eröffnete ich dann einen kleinen Laden, in dem ich magische, spirituelle und über Hintergründe berichtende Bücher verkaufte. Es gab auch Kunsthandwerk aus Asien und zu mir kamen viele Menschen die Rat suchten. Ich näherte mich meiner Berufung an.

Ich wurde aus meiner Wohnung geekelt, suchte mir eine neue und größere Wohnung und fing dann dort an Seminare zu geben. Dem "Ekel" bin ich heute dankbar, half der mir doch die kleinere Wohnung loszulassen und ergab dies Raum für eine neue Entwicklung!

Die Seminare waren irgendwie schon fertig in meinem Inneren. Ich fühle mich dann wie ein Automat der redet und sich dann nach 4 – 6 Stunden fragt: „War was? Habe ich auch was geleistet?“ Mein Umfeld meint dann meistens zustimmend, daß es sehr gut war.

Über die Jahre entwickelten sich immer neue Bereiche, lernte ich doch meine damals geliebte Partnerin kennen. Ihre sehr besonderen Fähigkeiten ergänzten meine Möglichkeiten und gemeinsam waren wir ein wunderbares Team. Ihre Medialiät und viele weitere Fähigkeiten, mein Wissen und andere Fähigkeiten verbanden uns damals zu einem Paar, das fast alles leisten konnte.
Nicht allen Menschen und Wesen gefiel dies. Unser Leben schien oft am seidenen Faden zu hängen ...
Ich lernte durch diese nicht immer leichte Zeit aber unglaublich viel dazu. Meine Dankbarkeit für diese schwierigen Jahre kennt kaum Grenzen. In den Jahren startete ich dann auch verschiedene andere Projekte, erkannte ich doch die umfassenden Probleme der Menschheit, die Hintergründe und die dafür verantwortlichen Systeme.

So begann ich mich vor etwa 7 Jahren in einer Regionalwährungsinitiative zu engagieren. Dort lernte ich, daß Demokratie so langsam funktioniert, wie das langsamste Mitglied dieser Demokratie.
So ließ ich diese Strukturen relativ schnell hinter mir, erkannte ich doch für mich, daß dies wider der Natur ist. Zudem wäre ein Aufbau meiner Vorhaben durch die begrenzten Denkmuster der dort tätigen Menschen nur sehr zeit- und kräfteraubend möglich gewesen oder gar unmöglich.
Ich begann mein umfassendes Wissen aus den vielen Bereichen zu nutzen und schuf eine eigene echte realwertegedeckte Währung, Ein Neues GELd, den ENGEL.

2006 entwickelte ich eine Alternative zum bestehenden Gesundheitswesen und begann damit zu arbeiten. Heute ist die NeuDeutsche Gesundheitskasse schon ziemlich bekannt und auch vielfach anerkannt, auch wenn es immer mal noch ein paar kleine Schwierigkeiten gibt.

Etwa zur gleichen Zeit gründete ich die Kooperationskasse, eine ethische Alternative zu den bestehenden Banken. Die Kooperationskasse arbeitet ohne Zins und Zinseszins und investiert ausschließlich in der Region. Dabei wird auch immer gleichzeitig das Gemeinwohl gefördert und aufgezeigt, wie ein neues und am Wohl aller Menschen orientiertes Geld-, Banken- und Finanzsystem arbeitet.

All diese Initiativen wurden dann 2009 zusammengefaßt und unter dem organischen Verbund NeuDeutschland als Verein und Stiftung neu organisiert. Viele Menschen brachten sich schon hierfür ein und bringen sich weiter ein.

Etwa ein halbes Jahr intensiver Verhandlungen mit dem Finanz"amt" und der Oberfinanzdirektion waren nötig, um eine Anerkennung der Gemeinnützigkeit dafür auszuhandeln, eigene staatliche Strukturen schaffen zu können. Ein kompletter Neuanfang des Zusammenlebens nach neuen und ganzheitlich arbeitenden Systemstrukturen wurde hiermit ermöglicht. Nun wird dies alles mit immer mehr Leben und Struktur gefüllt. Ich kann mich langsam zurücknehmen und immer mehr Verantwortung an Menschen abgeben, die auch gewillt sind, neue Wege zu gehen und den reinen Egoismus hinter sich zu lassen. Deutschland kann sich erneuern ...

Meine Berufung und mein Dienst an ALLEM ist heute klarer denn je für mich. Gern gebe ich meine Kraft für diese Erneuerung her. Großes wird sich entwickeln ...